
Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)

Weitere Namen:
Brautkranz, Egelkraut, Fuchsenkraut, gelbe Striten, Goldchrut, Goldpfennigkraut, Goldstrite, Grasgilge, Hellerkraut, Immerheil, Kränzelkraut, Kranzkraut, Kranzlan, Kreuzerlan, Münz-Felberich, Münzkraut, Mulfülichrut, Pfennig-Gilbweiderich, Natterchrut, Schlange-Otterchrut, Schlangenwurzel, Tausendkrankheitskraut, Wischengold, Wundkraut
Bezeichnungen in anderen Sprachen:
Englisch: moneywort, creeping Jenny
Französisch: lysimaque
Wirkung:
Blutreinigend, zusammenziehend, blutstillend, krampflösend, schmerzstillend, entzündungshemmend, wundheilend
Anwendung:
Äusserlich bei Geschwüren und Ekzemen, als Abkochung gegen Durchfall und Husten. Ausserdem ist der Tee gut gegen
Rheuma und Gicht. Eine Abkochung der Blätter hilft gegen Mundfäule und Mundgeruch.
Es wird auch eine Anwendung bei beginnender Tuberkulose erwähnt.
Allgemeines:
Der botanische Name ist auf König Lysmachios zurückzuführen, der laut Plinius die Pflanze entdeckt haben soll.
Nummularia leitet sich vom Lateinischen nummus = Münze ab, wegen der runden Form der Blätter. Daraus
entstand dann auch im Deutschen die Bezeichnung Pfennigkraut. Im Italienischen heisst die Pflanze Centimorbia
(hundert Krankheiten).
Pfennigkraut wurde früher als Hustenmittel in Bauerngärten gepflanzt. Das wilde Vorkommen kann deshalb auf frühere
menschliche Besiedlungen hinweisen.
Wirkstoffe:
Saponine, Gerbstoffe, Primverase, Kieselsäure
Familie:
Gehört zu den Myrsinengewächsen (früher Primelgewächse). Zu den Myrsinengewächesen zählen noch das Alpenveilchen,
Gauchheil und Gilbweiderich.
Botanik:
Die niederliegenden kriechenden Triebe des Pfennigkrautes werden bis zu 50cm lang. Die Wuchshöhe ist nur 5cm. Die
Blätter sind rundlich. Die Blüten sind 1 bis 1,5cm im Durchmesser, leuchtend gelb und haben fünf Blütenblätter.
Die Vermehrung geschieht meist durch Sprossung an den Knoten der Ausläufer.
Astrologie:
Jupiter

