Wilde Möhre (Daucus carota)

Weitere Namen:

Karotte, Mohrrübe, wildes Rüebli

Bezeichnungen in anderen Sprachen:

Englisch: carrot
Französisch: carotte

Wirkung:

Samen: harntreibend, menstruationsfördernd, antiseptisch, Diuretikum als Tee, gut für Haut und Knochen, beruhigt Verdauung, günstig bei Steinleiden, wirkt auf Drüsenhaushalt, samenfördernd, nachgeburtsfördernd.
Saft soll krebshemmend sein.
Die Wurzel wirkt aphrodisisch. Milchdrüsen werden bei stillenden Frauen angeregt. Appetitanregend, gegen Babydurchfall.

Anwendung:

Setzt verspätete Menstruation in Gang. Der Brei aus der Wurzel hilft gegen Durchfall. Möhrenbrei und -saft ist gut gegen Würmer, gut für Augen.
Kraut auf Wunden aufgelegt wirkt antiseptisch. Als Tee wirkt das Kraut harntreibend, für Nieren, Blase und Prostata. Frische Blätter sind wundheilend (zerstampft und auf die Wunde gelegt), auch gegen Verbrennungen und Erfrierungen und gegen Hautjucken. Vorbeugend gegen Steinleiden. Der Same enthält beruhigende Substanzen für die Verdauung.

Allgemeines:

Die Blüte enthält in der Mitte einen kleinen Fleck, der "Mohrenblüte" genannt wird. Dies ist ein eindeutiges Erkennungszeichen anderen Doldenblütlern gegenüber. Die Blüte riecht nach altem Urin. Dir Wurzel der Wilden Möhre ist essbar. Sie schmeckt ähnlich wie die Wurzel der Mohrrübe, ist aber weiss und zäher. Die wilde Möhre ist die wilde Form unserer Karotte.

Wirkstoffe:

Wurzel: Vitamine (Carotin, B-Vitamine), Zucker, basische Mineralstoffe Samen: ätherische Öle, Flavonoide

Familie:

Gehört zu den Doldenblütlern wie Bärenklau, Engelwurz, Giersch, Kälberkropf, Kümmel, Männertreu, Liebstöckel, Petersilie, Sanickel, Sterndolde

Botanik:

Gehört zu den Doldenblütlern

Die zweijährige Pflanze entwickelt im ersten Jahr die Wurzel. Im zweiten Jahr entwickelt sie einen 50-100cm langen behaarten Stängel mit einem flachen Blütenstand der aus tausenden von kleinen Blütchen besteht. Der Blütenstand ist flach gewölbt und in der Mitte befindet sich die schwarze "Mohrenblüte".
Die Blätter sind gefiedert.
Die Blütendolde zieht sich nach der Bestäubung zusammen, so dass sich ein "Körbchen" in der Mitte der Dolde bildet.


Astrologie:

Mond, Merkur, Venus

Wesen der Pflanze:

Zentrierung, Konzentration auf das Wesentliche

Signatur:

Zentrierung

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